Luftqualität deutlich besser durch Covid-19-Maßnahmen

Die Luftqualität hat sich nach Angaben des Meteorologischen Instituts Tunesien (INM) in den meisten Regionen des Landes während der allgemeinen Eindämmungsmaßnahmen teils stark verbessert.

Aufgrund des deutlichen Rückgangs bekannter Schadstoffe wie Schwefeldioxid (SO2), Stickstoffdioxid (NO2), Kohlenmonoxid (CO) und Ozon (O3) war eine Verbesserung der Luftqualität erkennbar. Dies wird durch Diagramme bestätigt, die den Vergleich der Anteile dieser Schadstoffe in diesem Jahr mit denen von 2019 widerspiegeln.

Kohlenmonoxyd CO und Schwefeldioxyd SO2

Dieser Rückgang erreichte im Norden des Landes mehr als 40%. Ozon verzeichnete in den Bundesstaaten des Mittleren Westens einen Anstieg von 20% und im Nordwesten und Süden einen leichten Rückgang von 10%.

Ozon (O3) und Stickstoff (NO2)

Während der allgemeinen Eindämmungsmaßnahmen waren Bewegungen mit Fahrzeugen nur mit Genehmigung und in Ausnahmefällen möglich. Der ÖPNV, sowie Louages und Taxis fuhren nicht. Verboten waren auch Reisen zwischen den Gouvernoraten (Bundesländern)

Ein .pdf mit dem kompletten Bericht und rund 32 Grafiken aus den Regionen kann man sich auf den Seiten des INM herunterladen. Eine Beispielgrafik aus dem Bericht sehen sie nachfolgend aus dem Gouvernorat Sousse.

Ein Beispiel anhand einer Balkengrafik aus der Stadt Sousse
Ein Beispiel anhand einer Balkengrafik aus der Stadt Sousse

Quelle: INM