Warnung vor Starkregen, Starkwind und Überflutung ab Mo., den 11.11.2019, 22 Uhr

Das Tunesische Zentrum für Krisenmanagement warnt in einer Mitteilung von Sonntag, den 10. November 2019, 18.20 Uhr vor Starkregen, Starkwind und möglichen Überflutungen im Norden, Westen, der Mitte und der Ostküste Tunesiens. Die Warnung gilt ab Montag, den 11. November 2019, 22.00 Uhr bis Mittwoch, den 13. November 2019, 04.00 Uhr.
Warnstufe orange (Erhöhte Wachsamkeit): Alle Gouvernorate nördlich von Medenine, Tozeur und Kebili
Warnstufe gelb (Aufmerksam sein): Alle anderen Gouvernorate

Mögliche Folgen:

  • Schäden im öffentlichen und privaten Umfeld (provisorische Bauten, Dächer, Landwirtschaft) können auftreten
  • Behinderungen im Straßenverkehr durch eingeschränkte Sicht
  • Behinderungen im Land-, See- und Lufttransport
  • Keller und tief gelegene Orte können sehr schnell überflutet sein. Starker Regen in einem kurzen Zeitraum können lokal zu ungewöhnlichen Überschwemmungen von Bächen, Gräben und Flutkanälen führen.

Tipps zur Vorsorge:

  • Gesundheitliche und geschwächte Personen: Bleiben Sie in Verbindung mit Ihrem Arzt und bleiben Sie nicht allein!
  • Wenn Sie mit Elekrizität betriebene medizinische Hilfen (Atemgeräte u. ä.) nutzen, sollten Sie Vorkehrungen für den fortgesetzten Betrieb treffen.
  • Treffen Sie Vorkehrungen zum Schutz Ihres Besitzes vor Wind und Wasser
  • Meiden Sie unter allen Umständen fließendes Gewässer, ob zu Fuß oder mit Fahrzeugen! Fahrzeuge, selbst Allradfahrzeuge, können schon ab einer Wasserhöhe von 30 Zentimetern mitgerissen werden!
  • Meiden Sie den Gang in den Keller während starker Regenfälle!
  • Beschränken Sie Ihre Reisen! Teilen Sie bei unbedingt notwendigen Reisen Ihren Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern Abfahrt und Ziel ihrer Reise mit!
  • Begrenzen sie ihre Geschwindigkeit auf Straßen und Autobahnen, insbesondere wenn sie Fahrzeuge oder Gespanne führen, die empfindlich auf die Auswirkungen der Niederschläge reagieren.
  • Vermeiden Sie Aktivitäten an den Küsten und Stränden!

Quelle: Association Tunisienne de Gestion des Crises (Facebook)