Wetterwarnung für Tunesien und den Nordwesten Tunesiens ab So., den 08.04.2018, 5 Uhr

Das Tunesische Zentrum für Krisenmanagement warnt in der orangenen Zone vor markantem Wetter im Nordwesten Tunesiens (Jendouba, Béja, Bizerte). Dort kann es in den Nachmittagsstunden zu Gewittern mit teils starken Regenfällen in Verbindung mit Sturmböen kommen. Für den Rest der Republik gilt die gelbe Warnstufe: Starke Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h. Diese Warnung tritt Sonntag, den 08.04.2018 um 5:00 Uhr Ortszeit in Kraft und gilt für die Dauer von 18 Stunden.

Mögliche Folgen:

  • Schäden im öffentlichen und privaten Umfeld (provisorische Bauten, Dächer, Landwirtschaft) können auftreten
  • Behinderungen im Straßenverkehr durch eingeschränkte Sicht
  • Behinderungen im Land-, See- und Lufttransport
  • Keller und tief gelegene Orte können sehr schnell überflutet sein. Starker Regen in einem kurzen Zeitraum können lokal zu ungewöhnlichen Überschwemmungen von Bächen, Gräben und Flutkanälen führen.

Tipps zur Vorsorge:

  • Gesundheitliche und geschwächte Personen: Bleiben Sie in Verbindung mit Ihrem Arzt und bleiben Sie nicht allein!
  • Wenn Sie mit Elekrizität betriebene medizinische Hilfen (Atemgeräte u. ä.) nutzen, sollten Sie Vorkehrungen für den fortgesetzten Betrieb treffen.
  • Treffen Sie Vorkehrungen zum Schutz Ihres Besitzes vor Wind und Wasser
  • Meiden Sie unter allen Umständen fließendes Gewässer, ob zu Fuß oder mit Fahrzeugen! Fahrzeuge, selbst Allradfahrzeuge, können schon ab einer Wasserhöhe von 30 Zentimetern mitgerissen werden!
  • Meiden Sie den Gang in den Keller während starker Regenfälle!
  • Beschränken Sie Ihre Reisen! Teilen Sie bei unbedingt notwendigen Reisen Ihren Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern Abfahrt und Ziel ihrer Reise mit!
  • Begrenzen sie ihre Geschwindigkeit auf Straßen und Autobahnen, insbesondere wenn sie Fahrzeuge oder Gespanne führen, die empfindlich auf die Auswirkungen der Niederschläge reagieren.
  • Vermeiden Sie Aktivitäten an den Küsten und Stränden!

Quelle: Association Tunisienne de Gestion des Crises

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